Programm "Tag der Regionen" 2026
Artikel
Stand 28. Mai 2026, Änderungen vorbehalten
8. Juni 2026
- 10.00 Uhr
Begleitveranstaltung: Leitbild Flächenbedarfe und Flächenkonkurrenzen gestalten der Ministerkonferenz für Raumentwicklung (RMK)
Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
Kurzbeschreibung: Das Leitbild der RMK formuliert konkrete Handlungsansätze, um den Anforderungen in Bezug auf Abwägung und Koordination zunehmender Flächenansprüche und -konkurrenzen zu begegnen. Nach einer kurzen Einführung möchten das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz mit Ihnen anhand einiger Leitfragen diskutieren: Wie können die Handlungsansätze des Leitbildes praktisch auf den unterschiedlichen Ebenen des räumlichen Planungssystems und in verschiedenen raumbezogenen Fachpolitiken zur Umsetzung durch konkrete Maßnahmen und Ansätze unterstützt werden?
- ab 11:45 Uhr
Registrierung und Willkommensimbiss
- 12:30 Uhr
Einführung 1. Kongresstag
Begrüßung durch die Moderatorin: Andrea Thilo
Begrüßung Stadt Trier
Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier
Begrüßung Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Keynote "Über die Ziellinie hinaus: wie Teamgeist und Mut neue Grenzen möglich machen"
Franziska Schenk, Weltmeisterin im Eisschnelllauf, Olympiamedaillengewinnerin und Journalistin
Eröffnungsdialogrunde: "Grenzregionen als europäische Zukunftsräume"
Moderation: Andrea Thilo
Podiumsgäste:
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz
Claude Meisch, Minister für Wohnungsbau und Raumentwicklung Luxenburg
Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier
- 13:50 Uhr
Kaffeepause
- 14:30 Uhr
Parallele Fachveranstaltungen
Grenzen überwinden, Räume vernetzen: die Territoriale Dimension in der EU-Strukturpolitik
Ausrichtende: Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. und Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung beleuchtet Erfahrungen mit der Förderung integrierter Regionalentwicklung im Rahmen der EU-Strukturpolitik in Deutschland. Fallbeispiele, wie das Landesprogramm "Zukunftsregionen Niedersachsen", veranschaulichen aktuelle Programmierungs- und Umsetzungserfahrungen. Im Austausch zwischen Ministerien, Bundesländern und europäischen Partnerinstitutionen wird diskutiert, wie eine Territoriale Dimension künftig stärker in der EU-Strukturpolitik verankert werden kann.
Referent/-innen:
Vera Moosmayer (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Rene Peter Hohmann (Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.)
Thomas Schleifnecker (Niedersächsische Staatskanzlei)
Sabrina Repp (Europa-Abgeordnete für Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt)
Krystof Studihrad (Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Deutschland, Niederlande, Österreich, Europäische Kommission)
Tilman Buchholz (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Jonas Keil (Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen)
Moderation: Christian Huttenloher (Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.)
Grenzen überwinden: Facetten der transnationalen Kooperation am Beispiel der Deutschen Metropolregionen
Ausrichtende: Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland
Kurzbeschreibung: Europäische Metropolregionen gestalten grenzüberschreitende Zukunftsräume: Von Berlin/Stettin bis an die Rheinschiene zeigen Projekte, wie Kooperation über kommunale, nationale und sektorale Grenzen hinweg Innovation, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Integrierte Strategien, Multi-Level-Netzwerke und europäische Förderprogramme machen Metropolregionen zu aktiven Partnern für nachhaltige, zukunftsorientierte Regionalentwicklung.
Referent/-innen:
Iwona Pasieka-Göpfert (Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg): Kooperation "Zukunftsraum Berlin><Szczecin"
Matthias Proske (EVTZ Rhine-Alpine): Transnationale Kooperation entlang der Rheinschiene im Rahmen des EVTZ Rhine-Alpine
Vera Glaser (Europa in der Metropolregion): Antenne MétropoleDiskutant/-innen:
Matthias Proske (EVTZ Rhine-Alpine)
Vera Glaser (Europa in der Metropolregion)
Stephan Kathke (Koordinierungsteam "Zukunftsraum Berlin><Szczecin")
Nicola Illing (Metropolregion Nordwest)
Jörn Kleinelümern (Business Metropole Ruhr GmbH)
Moderation: Paul Stertz (Metropolregion Rheinland), Kristine Clev (Metropolregion Rhein-Neckar)
Gemeinsam über Grenzen hinweg planen - die Rolle von Raumentwicklungskonzepten
Ausrichtende: Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Entwicklungskonzept Oberes Moseltal und EVTZ Eurodistrict SaarMoselle
Kurzbeschreibung: An Grenzen entstehen „Brüche“ durch nationale Planungsgesetze und -instrumente, die eine abgestimmte Entwicklung erschweren. Grenzüberschreitende Raumentwicklungskonzepte (REK) setzen hier an und nehmen die gesamte Region in den Blick – durch eine Verständigung auf gemeinsame Strategien und Maßnahmen. Im Dialog wollen wir ausloten, welche Ziele REKs auf verschiedenen Maßstabsebenen verfolgen, wie Zusammenarbeit und Beteiligung gestaltet werden und wie eine erfolgreiche Umsetzung gelingen kann.
Referent/-innen:
Wohnen im Verflechtungsraum: Wohnangebote für Auszubildende und Beschäftigte gemeinsam gestalten
Stéphanie Dock (Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung Luxemburg)
Claire Duvernet (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Martin Güdelhöfer (Entwicklungskonzept Oberes Moseltal)
Florence Guillemin (Eurodistrict SaarMoselle)
Andrea Hartz (Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen)
Fabian Torns (Verband Region Südlicher Oberrhein)
Sebastian Wilske (Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen)
Maciej Zathey (Institut für Territoriale Entwicklung)
Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit der Stadt Trier und dem RegioPole-Netzwerk
Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung rückt die Wohnraumfrage in funktionalen Verflechtungsräumen in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen Wohnangebote für Auszubildende und Beschäftigte sowie deren Bedeutung für Fachkräftesicherung und regionale Entwicklung. Diskutiert wird, welche Rolle Regiopolen als Steuerungs- und Kooperationsakteure übernehmen und wie durch Zusammenarbeit von Kommunen, Umland und Wirtschaft tragfähige, auch bezahlbare Lösungen entstehen. Praxisbeispiele verdeutlichen Umsetzung und intersektorale Zusammenarbeit.
Referent/-innen:
Annett Jura (Abteilungsleiterin Wohnungswesen und Wohnungswirtschaft im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Stefan-Oliver Strate (Bürgermeister der Stadt Paderborn)
Wolfram Leibe (Oberbürgermeister der Stadt Trier)Podiumsdiskutant/-innen:
Lars Bredemeier (Stadt Erfurt)
Benedikt Breithaupt (Breithaupt Architekten)
Thilo Rentschler (IHK Ostwürttemberg)
Magdalena Szablewska (Freiburger Stadtbau Verbund)Moderation: Franziska Bensch (Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung)
Side-Event: Digitale Entscheidungsunterstützung in der interkommunalen Daseinsvorsorge
Ausrichtende: Konsortium Ageing Smart (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE)
Kurzbeschreibung: Im Projekt „Ageing Smart“ wurde ein digitales Tool entwickelt, das die datenbasierte Planung kommunaler Angebote ermöglicht: Durch die Visualisierung von Erreichbarkeiten lassen sich Aussagen über die aktuelle Versorgungsqualität treffen und Standorte planen. Nach einer Live-Demonstration werden folgende Aspekte mit den Teilnehmenden diskutiert: 1) Potenziale des Tools für die interkommunale Daseinsvorsorge, 2) relevante Datenstrukturen, 3) mögliche Hürden und Grenzen des Tools.
Referent/-innen:
16:00 Uhr
Kirsten Mangels (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau)
Matthias Berg (Fraunhofer IESE)
Pause und Übergang zu den Exkursionen
- 16:30 Uhr
Exkursionen- Stadtrundgang inklusive Dom und Kaiserthermen
Trier, die älteste Stadt Deutschlands, beeindruckt mit zahlreichen römischen Bauwerken, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Der Stadtrundgang führt zu den Kaiserthermen, durch den Palastgarten vorbei am Kurfürstlichen Palais und zur Konstantin-Basilika, dem größten erhaltenen römischen Einzelraum nördlich der Alpen. Anschließend geht es durch die Altstadt mit der Liebfrauenbasilika bis zum Trierer Dom, der ältesten Bischofskirche Deutschlands. Dort ist eine kurze Innenbesichtigung vorgesehen.
- Grenzübergreifende Mobilität erleben: Besichtigung reaktivierter Bahnstrecke inklusive kleiner Stadtrundfahrt
Die Exkursion verbindet eine Stadtrundfahrt durch Trier mit Einblicken in die reaktivierte Weststrecke und den neuen Haltepunkt Trier-West, der die grenzüberschreitende Anbindung nach Luxemburg deutlich verbessert. Entlang zentraler Sehenswürdigkeiten wie Porta Nigra, Kaiser-Wilhelm-Brücke und Römerbrücke werden städtebauliche und verkehrliche Entwicklungen anschaulich erläutert. Abschließend führt die Route über die Südallee und den Petrisberg mit einem eindrucksvollen Panoramablick über die Stadt.
- Besichtigung der Baustelle der neuen Hauptfeuerwache mit regionaler Leitstelle
Die Exkursion führt zur Baustelle der neuen Hauptfeuerwache mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle in Trier. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt für rund 300 Einsatzkräfte, das Sicherheit und Effizienz in der Region stärkt. Besichtigt wird der Bau in einer fortgeschrittenen Phase nach Abschluss des Rohbaus. Zudem werden die Aufgaben der Leitstelle für die Großregion sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Luxemburg praxisnah vorgestellt.
- Besichtigung Gewerbegebiet parQ54
Das Gewerbegebiet parQ54 in Trier, entstanden auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne, steht für die erfolgreiche Konversion militärischer Flächen. Heute entwickelt sich hier ein moderner, nachhaltiger Gewerbestandort mit innovativem Niedertemperatur-Wärmenetz. Die Erschließung ist abgeschlossen, erste Unternehmen haben bereits mit dem Bau begonnen. Die Exkursion bietet Einblicke in Planung und Umsetzung sowie die Möglichkeit, die Wärmezentrale zu besichtigen.
- Stadtrundgang inklusive Dom und Kaiserthermen
- 19:00 Uhr
Abendempfang und Tagesausklang
9. Juni 2026
- ab 08:30 Uhr
Registrierung
- 09:00 Uhr
Einführung 2. Kongresstag
Begrüßung durch die Moderatorin: Andrea Thilo
Thematische Einführung
Dr. Sebastian Wilske, Verbandsdirektor Regionalverband Hochrhein-Bodensee, Sprecher des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen
Podiumsdiskussion: "Integrierte Wohnraumentwicklung in Verflechtungsräumen"
Moderation: Andrea Thilo
Podiumsgäste:
Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
Annett Jura, (Abteilungsleiterin Wohnungswesen und Wohnungswirtschaft im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Christian Huttenloher, (Generalsekretär Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.)
Marie Josée Vidal, (Erste Regierungsrätin im Ministerium für Wohnungsbau und Raumordnung Luxemburg, Abteilung Raumordnung)
Gilles Chomat, (Abteilungsleiter Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Grand Est) - 10:15 Uhr
Pause und Übergang zu den Fachveranstaltungen
- 10:45 Uhr
Parallele Fachveranstaltungen
Grenzüberschreitende Raumbeobachtung: Fortschritte und Zukunftsperspektiven
Ausrichtende: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; unter Mitwirkung von GIS-GR/GeoRhena und dem Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
Kurzbeschreibung: Experten aus der Praxis und Forschung präsentieren in dieser Session die Fortschritte der letzten Jahre im Bereich der Datenverfügbarkeit aus amtlichen und nicht-amtlichen Quellen, Methodiken zur Analyse und Harmonisierung sowie Instrumente der Visualisierung und Optimierung des Datenaustauschs für grenzüberschreitende Daten. Neben Impulsvorträgen gibt es Zeit für eine Diskussion mit dem Publikum zu den Zukunftsperspektiven (Prioritätsthemen, Gestaltung der Zusammenarbeit, politische Implikationen).
Referent/-innen:
Philipp Gareis (Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung): Fortschritte der grenzüberschreitenden Raumbeobachtung in Deutschland und in Europa
Andreas Becker (Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz): Geobasisdaten – einfach finden, interoperabel nutzen, grenzüberschreitend harmonisieren
Thierry Hengen/Bamdad Goudarzi (GIS-Großregion) und Stéphane Ritzenthaler (GeoRhena): Grenzüberschreitende Raumbeobachtung in der Großregion und am Oberrhein
Hanna Pfab (Universität Erlangen): Potenziale und Grenzen 'neuer' Daten für die grenzregionale Analyse
Peter Hansen (AGEG)Diskutant/-innen:
Claire Duvernet (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Hanna Pfab (Universität Erlangen)
Andreas Becker (Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz)
Thierry Hengen (GIS-Großregion)
Moderation: Tobias Chilla (Universität Erlangen)
Grenzübergreifende Mobilitätsplanung
Ausrichtende: Neue Mobilität Paderborn e.V. in Kooperation mit dem regiopolREGION PADERBORN e.V.; unter Mitwirkung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, des Forums Nachwuchs der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
Kurzbeschreibung: Zwei Impulse zeigen, wie individualisierter ÖPNV im urban-ländlichen Raum mit dem Projekt NeMo.bil gelingen kann und warum interkommunale und institutionelle Kooperation zentrale Erfolgsfaktoren für zukunftsfähige Mobilität sind. Ein dritter Impuls gibt Einblicke in den Integralen Taktfahrplan Thüringens, ein vierter Impuls umfasst Hinweise zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Raum- und Mobilitätsplanung der Agglomerationen Basel und Genf. Im anschließenden World Café diskutieren Sie praxisnah Erfolgsfaktoren und Übertragbarkeit auf andere Regionen.
Referent/-innen:
Starke Regionen durch Zusammenarbeit von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung
Jonathan Behm (Neue Mobilität Paderborn e.V.): NeMo.bil - Entwicklung eines individuellen öffentlichen Nahverkehrs (iÖV) für den ländlichen Raum
Lucas Biermanski und Rafael Kistner (Projektgruppe Kompetenzzentrum für Ländliche Mobilität, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung): Grenzen verbinden durch Mobilität: Kooperation als Schlüssel gleichwertiger Lebensverhältnisse
Thomas Zill (LEG Thüringen - Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH): Der Integrale Taktfahrplan Thüringen 2030 – das landesweit geplante Busnetz mit grenzübergreifenden Anschlüssen
Dean Schmitz (ARL Forum Nachwuchs - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft): Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raum- und Mobilitätsplanung: Erfolgsfaktoren der Agglomerationen Basel und Genf – was kann man für andere Kontexte lernen?
Ausrichtende: Südwestfalen Agentur GmbH, Ems-Achse e.V., EUREGIO Via Salina
Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung stellt entlang von drei verschiedenen regionalen Beispielen (Ems-Achse, Südwestfalen, EUREGIO Via Salina) die folgenden Leitfragen in den Fokus: Wie können Wirtschaftsstandort und Tourismus und damit Regionalmarketing und Facetten der Regionalentwicklung „grenzübergreifend“ strategisch miteinander verbunden werden? Wie werden Politik und Verwaltung sowie Wirtschaftsunternehmen und Zivilgesellschaft in strategischen Allianzen inhaltlich wie finanziell langfristig gebunden?
Referent/-innen:
Herausforderungen und Potenziale grenzüberschreitender Raumplanung im Transformationsprozess
Dirk Lüerßen (Wachstumsregion Ems-Achse e.V.): Fachkräfte aus dem Ausland für den ländlichen Raum
Marina Kuhn (EUREGIO via salina) und Julia Hilfenhaus (Regionalentwicklung Außerfern (REA)/EUREGIO via salina): Vom Grenzraum zum grenzüberschreitenden Lebensraum - Strategische Regionalentwicklung in der EUREGIO via salina
Marie Ting und Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur GmbH): Regionale Kooperation - Der südwestfälische Weg
Ausrichtende: Beirat für Raumentwicklung; unter Mitwirkung des Leibniz-Institus für ökologische Raumentwicklung und des Instituts für Territoriale Entwicklung
Kurzbeschreibung: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird durch gesellschaftliche Transformationsprozesse herausgefordert. Grenzräume mit unterschiedlichen Planungskulturen bieten Potenzial für innovative Kooperationen. Das Panel diskutiert, wie Governance-Ansätze, formelle und informelle Instrumente sowie Raumbeobachtung die grenzüberschreitende Raumplanung in Zeiten wachsender Polarisierung stärken können im Kontext der Arbeit der AG „Grenzüberschreitende Kooperation“ des Beirats für Raumentwicklung.
Diskutant/-innen:
Antje Bruns (Akademie für Raumentwicklung in der Leibnitz-Gemeinschaft)
Robert Knippschild (Interdisziplinäres Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) am Institut für ökologische Raumentwicklung)
Marco Pütz (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) (angefragt)
Sebastian Wilske (Regionalverband Hochrhein-Bodensee)
Maciej Zathey (Institut für Territoriale Entwicklung)
Moderation: Karina Pallagst (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau)
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Interreg: von Kommunen für Kommunen
Ausrichtende: Kontaktstellen Interreg Nordwesteuropa und Großregion
Kurzbeschreibung: Haben Sie bereits Erfahrungen in Interreg-Projekten gemacht oder möchten Einblicke erhalten, wie grenzüberschreitende Kooperation mit Interreg funktionieren kann? Dann sind Sie hier genau richtig. Sie haben entweder die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen als Kommune zu teilen oder sich anhand konkreter Projektbeispiele aus den Interreg-Programmen Nordwesteuropa und Großregion vom Mehrwert europäischer Zusammenarbeit durch Interreg inspirieren zu lassen. Zudem informieren Sie die Kontaktstellen über aktuelle Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten.
Referent/-innen:
Miray Barlak (Wirtschaftsförderung Stadt Mannheim): Interreg NWE-Projekt MultiRoofs
Andreas Beiling (Ortsbürgermeister der Gemeinde Oberbillig): Interreg Großregion-Projekt AquaPilot
Daniel Diewald (Stadtwerke Trier): Interreg Großregion-Projekt Energiewa-benGR
Petar Drakul (Stadt Mannheim): Interreg NWE-Projekt MultiRoofs
Stephanie Freytag (Kontaktstelle Interreg Großregion für Rheinland-Pfalz)
Katharina Klein (Kontaktstelle Interreg Oberrhein für Rheinland-Pfalz)
Romain Koster (Bürgermeister der Gemeinde Mertert): Interreg Großregion-Projekt AquaPilot
Yi Li (Stadt Trier): Interreg Großregion-Projekt Memoria Romana
Michael Maas (Bürgermeister der Stadt Pirmasens): Interreg NWE-Projekt SLOWTOUR
Vincent Möller (Landeszentrale Klimaanpassung des Landes Bremen): Interreg NWE-Projekt GreenDense
Marcel Schillen (Verkehrsverbund Region Trier): Interreg Großregion-Projekt On-Demand Verkehr
Ann-Sophie Seemann (Nationale Kontaktstelle Interreg Nordwesteuropa)
Anne Steuer (Kreisstadt Saarlouis): Interreg NWE-Projekt LivableCities
Florian Tanz (Stadt Trier): Interreg Großregion-Projekt Memoria Romana
Antje van Look (Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, Bezirksverband Pfalz): Interreg Oberrhein-Projekt Gärten für die Artenvielfalt - 12:15 Uhr
Mittagspause mit Imbiss
- 13:15 Uhr
Parallele Fachveranstaltungen
Strategische Allianzen in der Entwicklung von Gewerbegebieten: Gewerbe-Upscaling durch regionale Steuerung?
Ausrichtende: Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau; unter Mitwirkung des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
Kurzbeschreibung: Das Diskussionsforum beleuchtet die Rolle regionaler Allianzen in der Steuerung nachhaltiger Gewerbeflächenentwicklung angesichts Strukturwandel, Flächenkonkurrenzen und klimapolitischer Anforderungen. Im Fokus stehen neue Governance-Formen auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen, deren Hindernisse und Gestaltungsoptionen kooperativer Planung. In der moderierten Diskussion werden Handlungsspielräume und notwendige Rahmenbedingungen reflektiert.
Referent:
Manuel Weiß (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)Diskutant/-innen:
Strategische und Kooperative Regionalentwicklung: raum- und grenzübergreifende Strategien aus RegioStrat
Manuel Weiß (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Arne Schwöbel (Zukunftsinitiative Westpfalz)
Fabian Torns (Verband Region Südlicher Oberrhein)
Robert Freisberg (Landesplanung Rheinland-Pfalz)
Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Kurzbeschreibung: Wie lassen sich Regionen durch strategische Kooperationen nachhaltig stärken? Die Fachveranstaltung rückt das Förderprogramm RegioStrat als Impulsgeber für eine strategische, kooperative Regionalentwicklung in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen grenzübergreifende Ansätze, interkommunale Zusammenarbeit, länderübergreifende Strategien sowie der Aufbau gemeinsamer Governance-Strukturen in funktionalen Verflechtungsräumen, etwa in den Bereichen Energie, Mobilität und Wirtschaft.
Referent/-innen:
Tilman Buchholz (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Rupert Kawka (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Ulla Thönnissen (Region Aachen Zweckverband)
Patricia Schläger-Zirlik (Geschäftsstelle Metropolregion Nürnberg)
Erik Bannwarth (Regionalverband Heilbronn-Franken)
Bettina Pany (Regionalverband Heilbronn-Franken)
Christoph Hörold (Landratsamt Kyffhäuserkreis)Diskutant/-innen:
Otto Rubly (Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz)
André Knapp (Oberbürgermeister der Stadt Suhl)
Vera Moosmayer (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen)
Antje Koşan (Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main)
Moritz Petry (Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz e.V.)
Moderation: Lutke Blecken (Institut Raum & Energie) Anika Noack (SPRINT PartG)
Innovative Ansätze für kooperative Raumentwicklung in europäischen Grenzregionen am Beispiel der Großregion
Ausrichtende: Gipfelsekretariat der Großregion, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung Luxemburg und Universität der Großregion; unter Mitwirkung der Universität Trier
Kurzbeschreibung: Die Fachveranstaltung beleuchtet Governance-Fragen grenzüberschreitender Raumentwicklung am Beispiel der Großregion mit ihrem dichten Gefüge grenzüberschreitender Steuerungsstrukturen (KARE, REK-GR, UniGR, LATI). Im Fokus stehen das Zusammenspiel von politischer Steuerung, ko-produziertem Wissen und funktionalen Räumen sowie die Rolle territorialer Intelligenz. Diskutiert wird, wie gemeinsame Problemverständnisse entstehen, Wissensaustausch organisiert und Transformationsaufgaben wie Mobilität, Flächensparen und Klimaresilienz kooperativ bewältigt werden können.
Referent/-innen:
Sicher vernetzt in der Region: das SüdWest-Cluster auf dem Weg zur gemeinsamen Datenplattform
Tom Becker (Universität Luxemburg)
Kirsten Mangels (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau)
Martin Reents (Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg)
Cornelia Schmidt (Universität der Großregion)
Benjamin Weyers (Universität Trier)
Ausrichtende: SüdWest-Cluster und Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Kurzbeschreibung: Wie gelingt eine gemeinsame urbane Datenplattform über kommunale Grenzen hinweg? Das SüdWest-Cluster zeigt, wie mehrere Kommunen Daten gemeinsam vernetzen, Anwendungen entwickeln und regionale Mehrwerte schaffen. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, Entscheidungswege und konkrete Anwendungsfälle. Eine Live-Demo gibt Einblicke in die praktische Umsetzung – bis hin zu hohen Sicherheitsanforderungen nach BSI-Schutzlevel 2 und der Frage, was andere Regionen daraus mitnehmen können.
Von der Kohäsion zur Transformation? Regionale Strukturpolitik neu ausrichten - europäische Impulse, nationale Instrumente, interkommunale Umsetzung
Referent/-innen:
Kira Keßler (Landkreis Kusel)
Nina Müller (Fraunhofer IESE)
Philipp Reis (Lankreis Sankt Wedel)
Christian Schlüter (Verbandsgemeinde Linz am Rhein)
Ausrichtende: Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung diskutiert die Neuausrichtung der regionalen Strukturpolitik zwischen Kohäsionszielen und (präventiver) Transformationspolitik. Markus Seidl (ÖROK) berichtet über Erfahrungen mit der strukturpolitischen Mehr-Ebenen-Governance in Österreich, Raphael L’Hoest (BMWK) stellt die Weiterentwicklung der GRW vor. Diskussionsimpulse geben Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur GmbH) und Jörg Weingarten (DGB NRW). Moderation: Rainer Danielzyk (Uni Hannover) und Stefan Gärtner (Institut Arbeit und Technik).
Referent:
Raphael L'Hoest (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)Podiumsdiskutant/-innen:
Jörg Weingarten (DGB NRW)
Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur GmbH)
Markus Seidl (Österreichische Raumordnungskonferenz) - 14:45 Uhr
Übergang zur Abschlussveranstaltung
- 15:00 Uhr
Abschlussveranstaltung
Abschlusspodium: "Gemeinsam weiterdenken – Stimmen, Impulse und Perspektiven zum Abschluss des Bundeskongresses"
Moderation: Andrea Thilo
Podiumsgäste:
Verabschiedung Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Annett Jura, Abteilungsleiterin Wohnungswesen und Wohnungswirtschaft im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Moritz Petry, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz e. V.
Patrick Berberich, Beigeordneter der Stadt Saarbrücken und Vertreter des Deutschen Städtetages
Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages und Stellvertreter des Städtetagspräsidenten
Annett Jura, Abteilungsleiterin Wohnungswesen und Wohnungswirtschaft im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - 16:00 Uhr
Ende des Kongresses