Stapelfest für Junges Wohnen in Berlin
Meldung , 20.05.2026
Bundesministerin Verena Hubertz besucht Baustelle für modulares Bauen
Gut gestapelt für gutes Wohnen: In Berlin-Lichtenberg wurde am 18. Mai 2026 das Stapelfest für eines der größten modularen Wohnungsbauprojekte in Europa gefeiert.
Bis 2026/27 entstehen an der Landsberger Allee 1.548 neue Wohnungen. Dank sozialer Wohnraumförderung und innovativer Bauweise sind rund 85 Prozent davon gezielt für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Kaltmieten liegen zwischen 7 Euro und 11,50 Euro pro Quadratmeter.
Die Gebäude entstehen in moderner, recyclebarer Modulbauweise, wodurch Bauzeit verkürzt und CO₂-Emissionen reduziert werden. In dem Projekt wurde über 3.000 Module eingesetzt.as Quartier umfasst zudem eine Kita, Flächen für Nahversorgung, Dienstleistungen und Gastronomie, rund 340 Tiefgaragenstellplätze sowie eine öffentliche Parkanlage mit Spiel- und Aufenthaltsflächen. Auch energetisch ist das Quartier dank begrünter Dächer, Photovoltaik und Anschluss an die Fernwärme fit für die Zukunft.
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz: Modular, bezahlbar und in großem Maßstab – wir erleben hier wie zukunftsfähiger Wohnraum entstehen kann. Wir brauchen schnell mehr Wohnungen für Menschen, die sich keine 15 Euro pro Quadratmeter im Neubau leisten können. Modulare und serielle Bauweisen werden dabei zum Treiber einer neuen Bauindustrie: Durch industrielle Vorfertigung entstehen standardisierte, skalierbare Prozesse, die Material effizienter nutzen, Bauzeiten deutlich verkürzen und eine hohe Qualität sichern. Gleichzeitig ermöglichen sie eine echte Serienproduktion von Wohnraum, der an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden kann. Als Bund unterstützen wir gemeinsam mit den Ländern gerne, wenn unsere Mittel für den sozialen Wohnungsbau in solche Projekte fließen. So greifen gute Maßnahmen ineinander, damit am Ende bezahlbarer Wohnraum entsteht.