Tag der Bauindustrie (#TBI26) des HDB
Meldung , 08.05.2026
Am 7. Mai fand der TAG DER BAUINDUSTRIE (#TBI26) in Berlin statt.
An dieser für die Bauwirtschaft bedeutenden Veranstaltung, die jährlich durch den Hauptverband der Bauindustrie (HDB) organisiert wird, trafen sich über 1.000 geladene Gäste aus Praxis, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft und diskutierten in Berlin über die Herausforderungen der Branche.
In diesem Jahr waren auf Einladung vom neuen HDB-Präsidenten Olaf Demuth wieder viele Gäste mit dabei. Auf den beiden Panels zu den Themen Attraktivität der Bauindustrie, Lehren aus einem Jahr Sondervermögen für die Infrastruktur und Klimaziele im Gebäudesektor wurde lebhaft diskutiert.
Ministerin Hubertz betonte in ihrer Rede neben den Themen Bau-Turbo, Upgrade Baugesetzbuch, Gebäude-Typ-E, dem seriellen Bauen, dass wir es geschafft haben, Investitionen zu priorisieren und zu mobilisieren:
- Rekordinvestitionen in den Sozialen Wohnungsbau (Ländern wird im Zeitraum 2025 bis 2029 eine Rekordsumme von 23,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt)
- Rekordinvestitionen in die Städtebauförderung (Mittel für die Städtebauförderung werden von 790 Millionen Euro in 2025 schrittweise bis 2029 auf 1,58 Milliarden Euro verdoppelt)
- eine langfristige Absicherung unserer Neubauförderprogramme
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: In 2025 sind die Baugenehmigungen und die Auftragseingänge gestiegen. Und auch wenn wir natürlich längst nicht über den Berg sind: Die Bagger sind ins Rollen gekommen.
Traditionell kamen an diesem Tag auch die Mitglieder des FrauenNetzwerks-Bau zum Austausch zusammen. Das Netzwerk ist eine Plattform zum Austausch (ca. 850 Mitglieder) und dient der gegenseitigen Förderung von Frauen in der Baubranche.
Die öffentlichkeitswirksame Gründung des Netzwerks fand am 21.09.23 statt. Am Tag der Bauindustrie 2026 übergab HDB-Vizepräsidentin Jutta Vogt die Schirmherrschaft an Ministerin Hubertz, die sie gerne annahm.
Dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Mit dem FrauenNetzwerk-Bau setzt der HDB ein deutliches Signal, dass mehr Frauen nicht nur eine Antwort auf den Fachkräftemangel sind, sondern ein wichtiger Hebel für eine zukunftsfähige Branche.